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Hand

Die Spezialisten für Ihre Hand

Die Hand ist ein hochkomplexes Werkzeug unseres Körpers. Ist die Hand in ihrer Funktion gestört, sei es durch Krankheit oder Verletzung, kann dies zu massiver Beeinträchtigung im Alltag führen.

Das ausgefeilte Zusammenspiel von Sehnen, Bändern, Nerven und Knochen und die komplizierte Anatomie haben auch an die Technik erhöhte Ansprüche gestellt. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, hat sich mit der Handchirurgie ein eigenes Spezialgebiet entwickelt. Für den FMH Handchirurgie ist daher eine mehrjährige Ausbildung allein auf diesem Gebiet notwendig, um sich die umfangreichen Kenntnisse anzueignen. Eine spezialisierte Betreuung und Beratung von Anfang an ist daher besonders wichtig. Während der Beratung erstellen wir gemeinsam ein auf den Patienten und dessen Bedürfnisse zugeschnittenes Behandlungskonzept. Dies kann sowohl eine konservative (nicht-operativ) Massnahme, als auch eine operative Therapie zur Folge haben.

Dr. med. Stefan Weindel, FMH Handchirurgie

Leistungsangebot

Bei der Dupuytren-Kontraktur handelt es sich um eine gutartige, krankhafte Veränderung der straffen Unterhaut/Bindgewebsfasern der Handinnenfläche in Form von Knoten und Strangbildungen. Die Gewebeveränderungen können sich bis auf die Finger ausbreiten und die entsprechenden Gelenke in ihrer Funktion beeinträchtigen. Die Beugesehnen liegen unter den krankhaften Veränderungen und sind von der Erkrankung nicht betroffen.

Behandlung

So lange nur schmerzfreie Knoten oder Stränge zu tasten sind, ohne dass die Fingerbeweglichkeit beeinträchtigt ist, darf zugewartet werden. Bestehen Schmerzen oder liegt eine störende Funtionsbeeinträchtigung der Hand vor, sollte operiert werden.

Operation

Hautschnitt in der Handinnenfläche sowie auf den Fingerinnenseiten in Zick-Zack Form. Herauslösen der fibromatös veränderten Faserstränge unter Schonung der Nerven und Gefässe. Abschliessend ggf. Drainageeinlage und Hautverschluss.

Komplikationen

Infekt, Bluterguss, Verletzung von Gefässen, Sehnen oder Nerven, Fortschreiten der Erkrankung, Restbeschwerden

Nachbehandlung

Gipsschienbehandlung für 1 Woche dann Beüben der Hand ggf. mit Hilfe von Ergo- oder Physiotherapie, Fadenentfernung nach 2 Wochen. Arbeitausfall 4-6 Wochen.

Die Fingergelenke ermöglichen die komplexe Bewegung der Hand und sind damit wesentlicher Bestandteil für die Handfunktion. Wie alle gesunden Gelenksflächen sind auch diese Gelenke von einer Knorpelschicht überzogen. Bei Arthrose ist diese Knorpelschicht abgenutzt. Durch den Knorpelverschleiss reibt schliesslich Knochen auf Knochen, was äusserst schmerzhaft sowohl in Ruhe als auch bei Belastung sein kann.

Behandlung

Im Anfangsstadium Schmerz- und entzündungshemmende Medikamente, im weiteren Verlauf lokal wirkende Kortisoninfiltrationen. Bei weiteren Beschwerden operative Behandlung durch Versteifung in Funktionsstellung oder unter bestimmten Voraussetzungen auch künstlicher Gelenkersatz.

Operation

Hautschnitt über dem Fingergelenk, Entfernen des abgenutzten Gelenkknochens und der Knotenbildungen. Dann Versteifung mit Metallimplantaten oder Einsetzen eines Kunstgelenks.

Komplikationen

Infekt, Verletzung von Nachbarstrukturen, Restbeschwerden, Schwellung, Bewegungseinschränkung.

Nachbehandlung

Schienennachbehandlung für 4 Wochen. Fadenzug nach 12 Tagen. Oft ist eine Physio- oder Ergotherapie erforderlich. Der Finger ist anschliessend für alle Tätigkeiten des Alltags wieder zu gebrauchen. Arbeitsausfall 4-6 Wochen. Bei Versteifungen später evtl. Metallentfernung.

 

Unter einem Ganglion versteht man eine mit Flüssigkeit gefüllte Cyste unterschiedlicher Grösse, welches ihren Ursprung an der Gelenkkapsel, der Sehenscheide oder dem Ringband hat. Es ist die häufigste gutartige Geschwulstbildung der Hand. Sie verursacht mechanische Gelenkschmerzen und kann auch kosmetisch störend sein. Besonders im Frühstadium ist die Diagnose schwierig weshalb auch von okkulten (versteckten) Ganglien gesprochen wird.

Behandlung

Im Anfangsstadium Schienenruhigstellung oder auch Absaugen des Ganglions. Bei bleibenden Beschwerden Operation (Entfernen des Ganglions).

Operation

Schnitt über der Geschwulst und Auspräparieren bis zu Ihren Ursprung sowie Vernähen des Entstehungsorts.

Komplikationen

Infekt, Verletzung von Gefässen, Sehnen oder Nerven, Restbeschwerden, Rezidiv (Wiederauftreten des Ganglions)

Nachbehandlung

Bei Naht der Gelenkskapsel Gipsschienenruhigstellung für 1 Woche, dann Beginn mit belastungsfreien Beübungen, Fadenzug nach 12 Tagen, Arbeitsausfall für 2-3 Wochen.

Am beugeseitigen Handgelenk verläuft ein Nerv (Nervus medianus) zusammen mit allen Beugesehenen in einem gemeinsamen Kanal (Karpalkanal). Der Nerv ist für das Tastgefühl von Daumen, Zeige-, Mittel und dem hälftigen Ringfinger zuständig und versorgt Muskeln am Daumenballen. Wird der Nerv in diesem Kanal aus irgendeinem Grund eingeengt, kommt es zu folgenden Krankheitszeichen:

Ameisenlaufen, Nachtschmerzen, elektrisierende Missempfindungen, in fortgeschrittenem Stadium Schwäche der Daumenballenmuskulatur und Gefühlsminderung

Behandlung

Im Frühstadium Tragen einer Nachtlagerungsschiene, ggf. Kortisoneinspritzung. Wenn keine Besserung erzielt werden kann…

Operation

2-3 cm langer Hautschnitt und Spalten des queren Handgelenkbandes in Regionalnarkose. Häufig erfolgt auch eine Entfernung des entzündlich veränderten Sehnengleitgewebes.

Spezielle Komplikationen

Nerven-, Gefäss- oder Sehnenverletzung, Narbenverhärtung im OP-Gebiet, Restbeschwerden oder auch Rezidiv

Nachbehandlung

Tragen einer Gipsschiene für 1 Woche dann Tragen eines Schutzverbands, Fadenzug nach 12 Tagen, Arbeitsunfähigkeit für etwa 3 Wochen, Narbenmassage, keine schweren Lasten für 6 Wochen.

Nervenerholung

Die Nachtschmerzen verschwinden häufig schnell. Die Missempfindungen bleiben länger bestehen da sich der Nerv nur langsam erholt.

Die Radiusfraktur ist der häufigste Bruch des menschlichen Körpers. Aufgrund der komplexen Handgelenk- und Handstruktur ist es wichtig, nach einem solchen Bruch die Anatomie; und damit die Voraussetzungen für eine gute Funktion wiederherzustellen. Begleitverletzungen (z.B. Bandschäden) werden dabei oft übersehen. Schlimme oder schlecht behandelte Brüche führen teilweise zu invalidisierenden Folgezuständen (Schmerzen, Funktionseinschränkung, Arthrose, Kraftverlust).

Behandlung
Zunächst muss der Bruch geröntgt werden ggf. ist sogar eine Computertomographie oder Kernspintomographie erforderlich. Dann wird Befundabhängig behandelt…

Operation
Im einfachsten Fall (z.B. bei gering verschobenem Bruch oder lediglicher Knochenrissbildung) genügt eine Gipsschienenruhigstellung. Bei komplizierteren Brüchen ist oft eine Operation notwendig. Bei einer Operation kommen verschiedene Implantate (Platten, Schrauben Drähte) zur Anwendung. Ziel ist, den Knochenbruch stabil zu korrigieren damit eine bestmögliche Ausheilung erfolgen kann.

Spezielle Komplikationen

Nerven-, Gefäss- oder Sehnenverletzung, Restbeschwerden, Funktionseinschränkung, Dystrophie

Nachbehandlung

Tragen einer Schiene für 2-4 Wochen und freies Beüben der Finger, Fadenzug nach 12 Tagen, Arbeitsunfähigkeit für etwa 6-8 Wochen, Narbenmassage, keine schweren Lasten für 4 Wochen, Häufig Physio- oder Ergotherapie im Verlauf.

Ergebnis

Bei gutem Verlauf ist mit einer fast vollständigen Ausheilung zu rechnen. Eine spätere Osteosynthesematerialentfernung ist optional.

Diesem Krankheitsbild liegt u.a. ein durch Überlastung ausgelöster Reizzustand des Beugesehnengleitgewebes am Ringband zu Grunde. Dadurch kommt es zu einer manchmal schmerzhaften Verdickung der Sehnenscheide. Diese stört das Gleiten der Sehne. Die Verdickung bleibt im Sehnenkanal am ersten Ringband hängen und es kommt zu folgenden Krankheitszeichen: Unter vermehrter Kraftaufwendung schnellt beim Strecken des Fingers die verdickte Sehnenscheide durch das Ringband hindurch (Schnappen). Manchmal ist zusätzlich auch beim Beugen ein Schnellen vorhanden.

Behandlung

Im Frühstadium Schonung ggf. Kortisoneinspritzung. Wenn keine Besserung erzielt werden kann…

Operation

2cm langer Hautschnitt und Spalten des queren Ringbandes über der Beugesehne in Regionalnarkose. Häufig erfolgt auch eine Entfernung des entzündlich veränderten Sehnengleitgewebes mit Lösung von Verklebungen.

Spezielle Komplikationen

Nerven-, Gefäss- oder Sehnenverletzung, Narbenverhärtung im OP-Gebiet, Restbeschwerden.

Nachbehandlung

Tragen eines Schutzverbands und freies Beüben der Finger, Fadenzug nach 12 Tagen, Arbeitsunfähigkeit für etwa 2 Wochen, Narbenmassage, keine schweren Lasten für 4 Wochen.

Ergebnis

Das Schnappen verschwindet sofort. Die regionale Schmerzempfindlichkeit bleibt länger bestehen da sich der Reizzustand langsamer erholt.

Diesem Krankheitsbild (Tendovaginitis de Quervain) liegt u.a. ein durch Überlastung ausgelöster Reizzustand des Strecksehnengleitgewebes am 1. Strecksehnenfach zu Grunde. Dadurch kommt es zu einer manchmal schmerzhaften Verdickung der Sehnenscheide. Diese stört das Gleiten der Sehne. Die Verdickung bleibt im Sehnenkanal am ersten Streckerfach hängen und es kommt zu folgenden Krankheitszeichen: Schwellung mit belastungsabhängigen Schmerzen im Daumen und Handgelenk sowie Ausstrahlung in den Unterarm.

Behandlung

Im Frühstadium Schonung ggf. Kortisoneinspritzung. Wenn keine Besserung erzielt werden kann…

Operation

2cm langer Hautschnitt und Spalten des 1. Streckerfachs über der Strecksehne in Regionalnarkose. Häufig erfolgt auch eine Entfernung des entzündlich veränderten Sehnengleitgewebes mit Lösung von Verklebungen.

Spezielle Komplikationen

Nerven-, Gefäss- oder Sehnenverletzung, Narbenverhärtung im OP-Gebiet, Restbeschwerden.

Nachbehandlung

Tragen eines Schutzverbands und freies Beüben des Daumens, Fadenzug nach 12 Tagen, Arbeitsunfähigkeit für etwa 2 Wochen, Narbenmassage, keine schweren Lasten für 4 Wochen.

Ergebnis

Die Schwellung klingt zügig ab. Die regionale Schmerzempfindlichkeit bleibt länger bestehen da sich der Reizzustand langsamer erholt.

Der TFCC (Triangular Fibrocartilage Complex) hat im Handgelenk zwischen Handwurzel und Unterarmknochen die Funktion eines Dämpfungselements und wird daher oft als Meniskus des Handgelenks bezeichnet. Schon bei leichten Handgelenkverstauchungen aber auch durch Verschleiss kann es zur Schädigung dieser Struktur kommen. Die Diagnose ist nur mit einer Kernspinuntersuchung oder durch eine Handgelenkarthroskopie zu stellen.

Ulnaverkürzungsoperation

Da häufig eine Überlänge der Ulna (Elle) begünstigend für eine Schädigung des TFCC ist, besteht für diese Fälle die Option einer Knochenkürzung der Ulna. Dadurch wird das schmerzhafte nicht gedämpfte Aufeinanderschlagen der Knochen minimiert. Die Prognose der Ulnaverkürzung ist gut.

Für andere Fälle kommt ggf. eine partielle Nervenausschaltung am Handgelenk zur Schmerzreduktion oder eine Infiltration in Betracht. Die eigentliche Reparatur des TFCC ist nur bei frischen Einrissen an bestimmten Lokalisationen möglich. Mitunter führt jedoch auch ein langwieriger Spontanverlauf mit Eintreten einer Narbenbildung zu relativer Beschwerdearmut.

Spezielle Komplikationen

Narbenverhärtung im OP-Gebiet, Restbeschwerden.

Nachbehandlung

Gipsschiene für 3 Wochen und freies Beüben der Finger, Fadenzug nach 12 Tagen, Arbeitsunfähigkeit für etwa 2- 8 Wochen bis , Narbenmassage, keine schweren Lasten für 4 Wochen, Physio- und Ergotherapie. Osteosynthesematerialentfernung nach 2 Jahren.

Schmerzzustände an der Hand und den Fingern können neben Unfall und Verschleiss viele weitere Ursachen haben. Leider kann trotz neuster Operationstechniken und aufwendigster Untersuchungen (z.B. Kernspintomographie) nicht jedes Problem chirurgisch gewinnbringend verbessert werden. Aus diesem Grund können zur Schmerzbehandlung gewisse Reservemassnahmen erfolgreich sein.

Behandlung

Im einfachsten Fall erfolgt in der schmerzhaften Region eine Kortisoneinspritzung (Infiltration) um den Schmerz oder den Reizzustand zu lindern. Idealerweise hat diese Massnahme einen Anschubeffekt für die Selbstheilung des Körpers. Gelegentlich schwächt sich die Wirkung aber auch nach einiger Zeit ab (Strohfeuereffekt). Wenn keine Besserung erzielt werden kann…

Operation

Eine weitere Möglichkeit ist die Gelenkdenervation (Schmerznervenausschaltung). Hier wird der Schmerzfühler zwischen Hauptnerv und Gelenk durchtrennt. Das Fingerspitzengefühl bleibt dabei erhalten. Der Gelenkschmerz wird jedoch nicht mehr so stark wahrgenommen . Die Schmerzursache wird dabei leider nicht beseitigt – es wird nur das Symptom – der Schmerz – behandelt.

Spezielle Komplikationen

Nerven-, Gefäss- oder Sehnenverletzung, Restbeschwerden, wiederkehrende Beschwerden

Nachbehandlung

Tragen eines Schutzverbands und freies Beüben der Finger, Fadenzug nach 12 Tagen, Arbeitsunfähigkeit für etwa 2 Wochen, Narbenmassage

Das Kahnbein ist der verletzungsanfälligste Knochen des Handgelenks. Das besondere an diesem Handwurzelknochen ist die schlechte Heilungstendenz sowie die dann eintretenden Folgezustände wie Arthrose, Falschgelenkbildung, Schmerzen, Bewegungseinschränkung und Kraftminderung.

Behandlung

Je nach Bruchtyp des Kahnbeins ist sowohl eine nicht operative als auch eine operative Behandlung zu empfehlen.

Operation

Die meisten operativen Stabilisierungen am Kahnbein werden mit einer Doppelgewindeschraube (Herbertschraube o.ä.) durchgeführt. Durch verschiedene Gewindesteigungen werden die Bruchfragmente aufeinander gepresst und der Knochen gelangt so mit unterstützender anschliessender Ruhigstellung im Idealfall zur Ausheilung. Ein versierter Handchirurg benötigt für den Eingriff nur einen minimalen Schnitt (minimalinvasiv).

Komplikationen

Infekt, Verletzung von Nachbarstrukturen, Restbeschwerden, ausbleibende Bruchheilung, Schwellung, Bewegungseinschränkung des Handgelenks.

Nachbehandlung

Schienennachbehandlung für 4-6 Wochen, Fadenzug nach 12 Tagen, Je nach Durchbauungsfortschritt ist auch eine längere Schienenbehandlung erforderlich. Oft ist zur Rehabilitation eine Ergotherapie oder Physiotherapie im Verlauf notwendig. Die Arbeitsunfähigkeit beträgt etwa 6- 12 Wochen für manuelle Tätigkeiten. Eine Metallentfernung ist selten erforderlich.

Das Kahnbein ist der verletzungsanfälligste Knochen des Handgelenks. Das Besondere an diesem Handwurzelknochen ist die schlechte Heilungstendenz. Wachsen nach einem Kahnbeinbruch die Bruchstücke nicht wieder zusammen, entsteht eine sogenannte Falschgelenkbildung – eine Kahnbeinpseudarthrose. Bemerkbar macht sich dies durch Schmerzen, Bewegungseinschränkung und Kraftminderung. Im Spätstadium droht eine Handgelenkarthrose.

Behandlung

Je nach Alter, Lokalisation und begleitenden Handgelenkschädigungen sind verschiedene operative Behandlungen zu empfehlen.

Operation

Bei günstiger Lokalisation werden die Bruchfragmente angefrischt und es wird ein gesundes Knochenstück aus dem Beckenkamm in den Defekt eingebracht und dann mit einer Doppel-gewindeschraube (z.B. Herbertschraube) stabilisiert. Durch verschiedene Gewindesteigungen dieses Implntats werden die Bruchfragmente aufeinander gepresst und der Knochen gelangt so mit unterstützender anschliessender Ruhigstellung im Idealfall zur Ausheilung. Die Operation ist anspruchsvoll und sollte von einem versierten Handchirurgen durchgeführt werden.

Komplikationen

Infekt, Verletzung von Nachbarstrukturen, Restbeschwerden, ausbleibende Bruchheilung, Schwellung, Bewegungseinschränkung des Handgelenks.

Nachbehandlung

Schienennachbehandlung für 4-6 Wochen, Fadenzug nach 12 Tagen, Je nach Durchbauungsfortschritt ist auch eine längere Schienenbehandlung erforderlich. Oft ist zur Rehabilitation eine Ergotherapie oder Physiotherapie im Verlauf notwendig. Die Arbeitsunfähigkeit beträgt etwa 6- 12 Wochen für manuelle Tätigkeiten. Eine Metallentfernung ist selten erforderlich.

Das Daumensattelgelenk ist das Gelenk, welches dem Handgelenk am nächsten ist und für die komplexen Bewegungen des Daumens verantwortlich ist d.h. es ist wichtig für die Funktion des Daumens. Wie alle gesunden Gelenksflächen ist auch dieses Gelenk von einer Knorpelschicht überzogen. Bei Arthrose ist diese Knorpelschicht abgenutzt. Durch den Knorpelverschleiss reibt schliesslich Knochen auf Knochen, was äusserst schmerzhaft sowohl in Ruhe als auch bei Belastung sein kann.

Behandlung
Im Anfangsstadium Schienenbehandlung und entzündungshemmende Medikamente, im weiteren Verlauf lokal wirkende Kortisoninfiltrationen. Bei weiteren Beschwerden operative Behandlung.

Operation (Resektionsinterpositionsarthroplastik)
Hautschnitt über dem Daumengrundgelenk, Entfernen des abgenutzten Handgelenksknochens (Os Trapezium), Stabilisierung des Daumens sowie Auffüllen der Lücke mit einem Sehnenstreifen als Puffer. Der Vorteil ist, dass bei der Operation nur körpereigenes Material verwendet wird.

Komplikationen
Infekt, Verletzung von Gefässen, Sehnen oder Nerven, Restbeschwerden

Nachbehandlung
Tragen der Daumenschiene für 3 Wochen dann langsam eine schmerzadaptierte Vollbelastung beginnen. Fadenzug nach 12 Tagen, ggf. ist eine Physio- oder Ergotherapie erforderlich. Der Daumen ist anschliessend für alle Tätigkeiten des Alltags wieder zu gebrauchen. Arbeitsausfall 4-6 Wochen.

 

Der Daumen ist an der Hand am meisten exponiert da er den anderen Fingern in Opposition für die Greiffunktion entgegen steht. Bei Stürzen auf die Hand kommt es durch Abspreizen des Daumens häufig zu Seitenbandverletzungen, welche bei ungünstiger Behandlung in Schmerzzusänden, Instabilitäten, Kraftverlust und Arthrose enden.

Behandlung

Bei reiner kontinuitätserhaltender Seitenbanddehnung konservative Behandlung in einer Daumenschiene für 4 Wochen. Bei kompletter Ruptur des Seitenbandes oder knöchernem Ausriss und damit einhergehender Instabilität des Daumens eher operative Therapie durch Bandnaht oder Anschrauben des bandanhaftenden Knochenfragments. Dadurch stabilisierung des Daumengrundgelenks.

Alte Seitenbandschäden können mit einem Bandersatz aus einer Sehne rekostruiert werden.

Bei bereits eingetretener Arthrose (Knorpelschaden) kann eine Gelenkverteifung sinnvoll sein. Die resultierende Funktionseinschränkung wird in der Regel gut kompensiert.

Operation

In der Regel ambulante Operation in Regionalanästhesie.

Komplikationen

Infekt, Verletzung von Gefässen, Sehnen oder Nerven, Restbeschwerden, Bewegungseinschränkung

Nachbehandlung

Tragen der Daumenschiene für 3 Wochen dann langsam eine schmerzadaptierte Vollbelastung beginnen. Fadenzug nach 12 Tagen, ggf. ist eine Physio- oder Ergotherapie erforderlich. Der Daumen ist anschliessend für alle Tätigkeiten des Alltags wieder zu gebrauchen. Arbeitsausfall 4-6 Wochen.

Ein harmloses Anpralltrauma des Fingers kann genügen damit die Strecksehne ggf. sogar mit einem Knochenstück an Endgelenk abreisst. Das Fingerendglied kann dann nicht mehr aktiv gestreckt werden.

Behandlung

Zunächst muss der Finger geröntgt werden um den Knochen zu beurteilen. Dann wird Befundabhängig behandelt…

Operation – Behandlung

Operative und nichtoperative Verfahren gleichen sich langfristig im Ergebnis. Daher ist die einfachste Lösung den verletzten Finger für 8 Wochen in einer Schiene in Streckstellung ruhigzustellen damit die Strecksehne wieder anwachsen kann. Liegt ein grösserer Knochenausriss vor, so kann evtl. eine Draht- oder Schraubenfixierung günstiger sein.

Ist nach allen Erstmassnahmen keine Stabilisierung zu erreichen, bleibt als letzte Lösung nur eine Fingerendgelenkversteifung in Funktionsstellung. Dies führt glücklicherweise kaum zu Funktionseinschränkungen.

Spezielle Komplikationen

Restbeschwerden, Schwellung, Fehlende Durchbauung

Nachbehandlung

Häufig Physio- oder Ergotherapie im Verlauf, Arbeitsunfähigkeit für etwa 4 Wochen bei manuellen Tätigkeiten.

Am Ellenbogengelenk verläuft innen ein Nerv (Nervus ulnaris) in einem Kanal (Sulcus ulnaris). Der Nerv ist für das Tastgefühl von Klein- und hälftigem Ringfinger zuständig und versorgt verschiedene Muskeln an der Hand. Wird der Nerv in diesem Kanal aus irgendeinem Grund eingeengt, kommt es zu folgenden Krankheitszeichen: Ameisenlaufen, Nachtschmerzen, elektrisierende Missempfindungen, in fortgeschrittenem Stadium Schwäche der Hand und Gefühlsminderung.

Behandlung

Im Frühstadium Tragen einer Nachtlagerungsschiene, Polsterung ggf. Kortisoneinspritzung. Wenn keine Besserung erzielt werden kann…

Operation

2-3 cm langer Hautschnitt in Regionalnarkose im Ellenbogenbereich und Beseitigen der störenden Einengung mit moderner Schlüssellochtechnik (endoskopisch) d.h. es kann in der Regel auf die früher erforderliche lange Narbe verzichtet werden so dass die Erholung schneller geht.

Spezielle Komplikationen

Nerven-, Gefäss- oder Sehnenverletzung, Narbenverhärtung im OP-Gebiet, Restbeschwerden oder auch Rezidiv

Nachbehandlung

Tragen einer Gipsschiene für 1 Woche dann Tragen eines Schutzverbands, Fadenzug nach 12 Tagen, Arbeitsunfähigkeit für etwa 3 Wochen, Narbenmassage, keine schweren Lasten für 6 Wochen.

Nervenerholung

Die Beschwerden verschwinden häufig schnell. Die Missempfindungen bleiben länger bestehen da sich der Nerv nur langsam erholt.