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Orthopädie

Die Spezialisten für Ihre Wirbelsäule

Rückenbeschwerden haben das Ausmass einer Volkskrankheit erlangt, von der Jung und Alt betroffen ist. Neun von zehn Rückenpatienten – rund 4.1 Millionen Menschen in der Schweiz – sind im Alltag durch ihre Rückenbeschwerden beeinträchtigt. Für das Auftreten von Rückenbeschwerden gibt es verschiedenste Ursachen, was eine genaue Analyse und eine individuelle Therapie von Spezialisten notwendig macht.

Leistungsangebot

Meist sind Verschleiss- und Abnutzungserscheinungen die Ursache für Bandscheibenprobleme und können somit jeden treffen. Reine Funktionsstörungen äussern sich oft in Bewegungseinschränkung und Blockaden. Bei Verletzung oder Beschädigung der Bandscheiben treten regional begrenzte Schmerzen auf. Solange keine Gefühlsstörungen, Taubheit oder Lähmungen bestehen, stehen lokale Injektionstherapien mit entzündungshemmenden Medikamenten und stabilisierende Physiotherapie auf dem Behandlungsplan. Treten allerdings die beschriebenen Alarmsignale auf, muss meist operativ eingegriffen werden.

Einengungen des Wirbelkanals sind angeboren oder degenerativ bedingt und treten als chronische Erkrankung auf. Bei einer Stenose ist der Innendurchmesser der knöchernen Nervenaustrittskanäle verengt. Die Folge ist eine Nervenwurzelkompression, bei der es zu einem schleichenden Funktionsverlust der Muskulatur und massiven Schmerzen kommt. Die Betroffenen legen dann zur Linderung häufig Gehpausen ein. Bringen konservative Therapien keine ausreichende Besserung, kommen moderne operative Verfahren zum Einsatz.

Der chirurgischen Intervention mit zervikalen oder lumbalen Bandschei¬benprothesen kommen in Betracht, wenn konservative Therapien bei Rücken¬schmerzen erfolglos bleiben und eine Alternative zur Wirbelversteifung gesucht wird. Die Ein-und Ausschlusskriterien müssen für diesen anspruchsvollen Eingriff sorgfältig abgeklärt und abgewogen werden. Bei der richtigen Indikation können die Spezialisten mit modernen Bandscheibenprothesen gute Lösungen erzielen.

Das Wirbelgleiten beschreibt eine Tendenz zur übermässigen Verschiebung des Wirbelkörpers nach vorn. Am häufigsten ist diese Instabilität im Bereich der unteren Lendenwirbelsäule zu beobachten. Die daraus resultierenden Rückenschmerzen sind meist chronisch und treten mitunter bereits in jungen Jahren auf. Die Therapie der Wahl ist die muskuläre Stabilisation gegebenenfalls in Verbindung mit einem Cortisondepot. Bei ausgeprägter Verschiebung werden die Wirbelkörper durch Spezialisten operativ versteift.

Meist sind Wirbelsäulentumore gutartig. Zur genauen Lokalisation des Tumors ist eine umfassende klinische Diagnostik mittels Computertomographie und Kernspintomographie unumgänglich. Die genaue Ausdehnung des Tumors und der Bezug des Tumors zu Nachbarstrukturen kann durch die bildgebenden Verfahren gut beurteilt werden. Gutartige Tumore werden meist operativ entfernt, wobei es den Eingriff optimal zu planen gilt. Eine konservative Therapie ist bei Tumoren nur eingeschränkt sinnvoll.

Spezialtechniken

Die Vorteile der minimal-invasiven Operationstechnik gegenüber invasiven OP-Techniken kommen auch bei der Wirbelsäulenchirurgie zum Tragen. Hierzu zählen unter anderem eine schnellere Wundheilung, kürzere Rehabilitationszeiten und kleinere Narben. Im Rahmen der minimal-invasiven Wirbelsäulenchirurgie können mittlerweile Spinalkanalstenosen, Bandscheibenvorfälle und andere Krankheitsbilder an der Wirbelsäule schonend operiert werden.