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Orthopädie St.Gallen AG
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Physiotherapie St.Gallen
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Orthopädie

Die Spezialisten für Hüfte und Becken

Die Orthopädie St.Gallen bietet Diagnostik und Therapie für sämtliche Erkrankungen und Verletzungen rund um das Hüftgelenk an. Durch die Fokussierung unserer Ärzte auf einzelne Gelenkregionen hat sich ein hoher Spezialisierungsgrad entwickelt. Dies nicht nur auf ärztlicher Seite, sondern auch auf Seiten unseres Praxisteams, unserer Physiotherapie und unserer Netzwerkpartner. Dies bedeutet für unsere Patienten: Problemabklärung, Behandlung und Nachbetreuung auf allerhöchstem fachlichem Niveau in persönlicher, aufmerksamer und freundlicher Atmosphäre.

Leistungsangebot

Die Arthrose des Hüftgelenkes ist eine häufige Erkrankung. Die Betroffenen leiden unter einer Bewegungseinschränkung und Schmerzen. Dies führt zu einer starken Verschlechterung der Lebensqualität. Konservative Therapiemassnahmen wie Medikamente, Spritzen, Stockentlastung oder Physiotherapie bringen häufig eine Linderung. Bei fortgeschrittener Arthrose kann durch die Implantation einer Hüftprothese in minimal invasiver Technik der Schmerz beseitigt werden. Alle Behandlungsstrategien zielen auf eine Verbesserung der Lebensqualität hin

Ein schmerzhaftes Anschlagen der Gelenkpartner im Hüftgelenk bezeichnet man als Impingement. Es wird durch eine angeborene oder im Wachstum erworbene Fehlform des Knochens verursacht. Die Betroffenen leiden meist unter Leistenschmerzen die sich bei Beugung und Rotation im Hüftgelenk verstärken. Häufig sind auch Sportler betroffen. Eine genaue Untersuchung und ein MRI führen zur Diagnose. Zunächst werden die Patienten mit Physiotherapie, Osteopathie und evt. Spritzen behandelt. Operativ wird eine Hüftarthroskopie durchgeführt. Dabei wird die knöcherne Fehlform korrigiert und häufige Begleitveränderungen wie ein Riss der Knorpellippe mitbhehandelt. Die Rückführung in einen schmerzfreien Alltag und in den Sport ist dabei das Ziel.

Die Hüftarthroskopie hat in den letzten 5 Jahren die offene Hüftoperation mit chirurgischer Luxation weitgehend abgelöst. Die allermeisten Erkrankungen und Verletzungen des Hüftgelenkes können heute mit arthroskopischer Schlüssellochtechnik behandelt werden. Über 3-4 ca. 5 mm grosse Schnitte können sämtliche Kompartimente des Hüftgelenkes evaluiert werden und die entsprechenden Veränderungen behandelt werden. Die häufigsten Eingriffe am Hüftgelenk betreffen die knöcherne Fehlform beim Impingement, Labrumrisse, Knorpelschäden oder freie Gelenkkörper.

Eine fortgeschrittene Arthrose des Hüftgelenkes geht oft mit starken Schmerzen und Einschränkung der Beweglichkeit einher. Einfache Dinge des Alltags wie Schuhe binden oder Socken anziehen werden zum Problem. Die Folge ist eine erhebliche Einschränkung der Lebensqualität. Nach Ausschöpfen der konservativen Therapiemassnahmen kann die Implantation einer Hüftprothese erwogen werden. Eine solche Operation kann fast immer in minimal invasiver AMIS-Technik durchgeführt werden. Mit dieser weichteilschonenden Technik zeigen sich weniger Schmerzen, ein geringerer Blutverlust und eine schnellere Rehabilitation. Ziel ist die rasche Rückführung der Patienten in ihren oft anspruchsvollen Alltag.

Moderne Hüftprothesen haben heute eine gute Langlebigkeit. Durch Hightech-Materialien wie Keramik oder hochvernetztes Polyethylen entsteht deutlich weniger Abrieb und Verschleiss. Trotzdem kann ein Kunstgelenk aus verschiedenen Gründen im Verlauf auslockern oder abnutzen. Durch regelmässige klinische und radiologische Kontrollen können solche Veränderungen möglichst früh festgestellt werden. Dann ist mitunter eine Wechseloperation notwendig. Durch die hohe Modularität der verwendeten Komponenten kann dann der operative Aufwand möglichst klein gehalten werden. Viele Wechseloperationen können auch über einen minimal invasiven AMIS Zugang durchgeführt werden. Aufgrund der hochentwickelten Implantate sind heute auch mehrere Wechseloperationen technisch gut durchführbar.

Die Knorpellippe (Labrum) des Hüftgelenkes kann durch Verletzungen oder ein Hüftimpingement beschädigt werden. Stechende Schmerzen im Leistenbereich bei Belastungen oder Bewegungen sind die Folge. Eine genaue klinische Untersuchung und ein MRI mit Kontrastmittel führt zu dieser Diagnose. Bei entsprechenden Beschwerden kann mit einer Hüftarthroskopie das Labrum repariert/behandelt werden. Häufig wird dann gleichzeitig die vorbestehende knöcherne Fehlform (Impingement) des Hüftgelenkes mitbehandelt.

Frakturen des Hüftgelenkes oder des Beckens sind immer schwere Verletzungen. Am häufigsten treten Schenkelhalsfrakturen auf. Ziel der Frakturbehandlung ist die Wiederherstellung der knöchernen Anatomie unter Berücksichtigung der Achsstellung und Gelenkoberflächen. Für den Therapieerfolg ist die richtige notfallmässige Erstbeurteilung entscheidend. Dadurch kann dann zeitnah das passende Therapiekonzept gewählt und erfolgreich durchgeführt werden.

Schmerzen im Bereich des unteren Rückens, des Beckens und der Hüfte sind sehr häufig durch eine Fehlfunktion des Beckens verursacht. Aufgrund einer Dysbalance der stabilisierenden Muskeln und Sehnen kommt es zu einer Fehlstellung des Beckens mit entsprechenden Beschwerden. Häufig ist dann neben einer Beckenkippung auch eine funktionelle Beinlängendifferenz vorhanden. Eine genaue klinische Untersuchung erkennt diese Funktionsstörungen und führt zur adäquaten Therapie. Physiotherapie, Osteopathie, Akupunktur und Training zur Rumpfstabilisierung sind geeignete Behandlungsformen.

Spezialtechniken

In der Orthopädie St. Gallen kommen nach der Ausschöpfung konservativer Therapien minimalinvasive Operationstechniken zum Einsatz. Auf diese Weise können die operativen Eingriffe möglichst gewebeschonend und wenig verletzend erfolgen. Die bewährte Schlüsselloch-Technik führt postoperativ zu weniger Schmerzen, einem kürzeren Spitalaufenthalt und einer schnelleren Erholung des Patienten. Jeder Kunstgelenkersatz wird in der Orthopädie St. Gallen anhand einer genauen Röntgenbild-Analyse am Computer individuell vorgeplant. Bei künstlichen Hüftgelenken kommt die minimal-invasive AMIS-Technik zum Zug. Bei dieser hoch präzisen Operationstechnik werden Nerven und Muskeln nicht durchtrennt, sondern zur Seite geschoben. Dies führt zu noch weniger Schmerzen und ermöglicht einen noch schnelleren Beginn der Rehabilitation.